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Die Kelten waren der erste namentlich bekannte Volksstamm, der im Bereich des Fränkischen Seenlandes siedelte. Ein bekanntes Zeugnis
ist der Grabhügel im Gunzenhausener Burgstallwald. Weitere Funde in Kalbensteinberg, Pfofeld und Theilenhofen und auf dem Hesselberg belegen die Anwesenheit der Kelten, deren Siedlungsspuren auch an vielen weiteren
Orten festgestellt wurde. Im Süden des Fränkischen Seenlandes wurden die Kelten durch die Landnahme der Römer verdrängt. Im 1. Jahrhundert n. Chr drangen die Römer über die Donau nach Norden vor. Andauernde heftige
Zusammenstöße mit der ursprünglichen Bevölkerung veranlassten die Römer zum Bau des Limes, der zunächst ein Geflechtzaun und später als Steinmauer mit 2 bis 3 m Höhe gebaut wurde (2. Jhr. n.Chr.). Zur
Absicherung entstanden Kastelle, deren Reste u. a. in Theilenhofen, Ellingen und Weißenburg zu sehen sind. Römische Lebenskultur vermitteln die römischen Thermen. Am römischen Hauptstandort Weißenburg befindet
sich ein ausgegrabenes römisches Bad, der Nachbau eines Limes-Tores und das römische Museum. Mit Beginn der Völkerwanderung im 4. Jhr. begann die Verdrängung der Römer durch die merowingischen Franken und die
germanischen Alamannen.
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